Meine Kolumne "Philosophische Sentenz des Monats" auf der kommerziellen Website "Geschenke aus den Museen der Welt".
Sentenzen von 2003
Alle Sentenzen von 2003 sind zusammen mit meinen Beiträgen zum Newsletter "Sokrates zur Nacht" auf WEGE DES DENKENS unter
(L8) "Meine Kolumnen 2002/2003" zu finden, mit Ausname des Februartextes, welcher der Beginn der kontinuierlichen Bereitstellung von Sentenzen war.


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Helmut Hille
Philosophische Sentenzen 2003
Der Ursprung des hermeneutischen Problems

15.01.2003
Der Umstand, dass Empfindungen und Gedanken eines Zwischenreiches aus Zeichen, Symbolen und Metaphern bedürfen, um anderen mitgeteilt werden zu können, IST DER URSPRUNG DES HERMENEUTISCHEN PROBLEMS. Gegenüber den meisten Tieren, die sich nur durch Laute, z. B. durch Warnlaute, ggf. ergänzt durch die Blickrichtung, mitteilen können, hatten und haben die Hominiden den Vorteil, zusätzlich mit der Hand auf das Gemeinte, z. B. ein Raubtier als Gefahrenquelle, deuten zu können und dadurch das lautlich Gemeinte zu konkretisieren. Auf diese Weise wurde in der Geschichte der Hominiden das Deuten mittels Handzeichen DER BEGINN DER HERMENEUTIK und möglicherweise auch des Menschseins. Doch auch in der rein geistigen Auseinandersetzung mit der Welt bleibt das Gemeinte das zu Deutende, was sich im Wort "Bedeutung" von Sprachlichen wiederfindet. Das weist darauf hin, daß es vor aller Sprache EINE REIN GEISTIGE EBENE der Bedeutungen und Sinngehalte gibt, in der menschlicher Geist bei sich selber ist. Diese Bedeutungen und Sinngehalte hör- oder sichtbar und damit auch diskutier- und prüfbar zu machen, IST DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG DER HERMENEUTIK, nennen wir sie Kunst, Dichtung, Literatur, Religion, Mystik oder Philosophie. Diese Hervorbringungen sind der immerwährende Versuch der Vermittlung des Bei-sich-selbst-Seins menschlichen Geistes. So ist auch die Bildende Kunst immer schon einer der Versuche, Eindrücke zu deuten und darzustellen. Und da Eindrücke etwas sehr Persönliches sind, kann alle Deutung nicht ohne den Deutenden verstanden werden. Das heisst: alle Deutung spiegelt zuerst einmal das Vorwissen und das geistige Niveau des Deutenden und seine Interessen. Das ist eine nicht aufzuhebende Grenze aller Hermeneutik, die sie zu einer immerwährenden Aufgabe macht.

Zum Weiterlesen:
WEGE DES DENKENS - L. Literarisches
auf (L8) Gadamer und das hermeneutische Problem
http://www.helmut-hille.de/sokrates1.html#5


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Helmut Hille
Philosophische Sentenzen 2003
Können wissenschaftliche Theorien anhand ihrer "Schönheit" beurteilt werden?
14.02.2003

WEGE DES DENKENS - I. Rationale Grundlagen der Physik
auf Datei (I/B5) Gedanken zur Gravitation (Langtext)
http://www.helmut-hille.de/lt4.html#4b

Zum Weiterlesen:
WEGE DES DENKENS - I. Rationale Grundlagen der Physik
(I/A2) Rationale Theorien als Kriteriengeber
http://helmut-hille.de/diemetho


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Helmut Hille
Philosophische Sentenzen 2003
Lebenskunst oder Gründe für eine pluralistische und offene Gesellschaft
15.03.2003

WEGE DES DENKENS - L. Literarisches
auf Datei (L8) Meine Kolumnen 2002/2003
http://www.helmut-hille.de/sokrates1.html#11

Zum Weiterlesen:
ZEIT UND SEIN - Texte in Versform
[14] "Das Geheimnis der Freiheit"
http://www.helmut-hille-philosophie.de/freiheit.html


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Helmut Hille
Philosophische Sentenzen 2003
Moderne Kunst als Lehrstück von der Freiheit des Geistes
15.04.2003

WEGE DES DENKENS - L. Literarisches
auf Datei (L8) Meine Kolumnen 2002/2003
http://www.helmut-hille.de/sokrates1.html#13

Zum Weiterlesen
ZEIT UND SEIN - Texte in Versform
[14] "Das Geheimnis der Freiheit"
http://www.helmut-hille-philosophie.de/freiheit.html


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Helmut Hille
Philosophische Sentenzen 2003
Clash of Civilizations?
15.05.2003

WEGE DES DENKENS - L. Literarisches
auf Datei (L8) Meine Kolumnen 2002/2003
http://www.helmut-hille.de/sokrates1.html#14

Zum Weiterlesen:
ZEIT UND SEIN - Texte in Versform
[3] "Geistige Grenzen überwinden - gerade in der Ethik"
http://www.helmut-hille-philosophie.de/ethik.html


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Helmut Hille
Philosophische Sentenzen 2003
Ernst ist das Leben, heiter die Kunst (Schiller)
15.06.2003

WEGE DES DENKENS - L. Literarisches
auf Datei (L8) Meine Kolumnen 2002/2003
http://www.helmut-hille.de/sokrates1.html#15

Zum Weiterlesen:
Epiktet, Handbüchlein der Moral und Unterredungen, Alfred Kröner Verlag Stuttgart
ZEIT UND SEIN - Texte in Versform
[9] Hat das Dasein einen Sinn?
http://www.helmut-hille-philosophie.de/sinn.html


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Helmut Hille
Philosophische Sentenzen 2003
Wie weit können wir der Vernunft trauen?
15.07.2003

WEGE DES DENKENS - L. Literarisches
auf Datei (L8) Meine Kolumnen 2002/2003
http://www.helmut-hille.de/sokrates1.html#16

Zum Weiterlesen:
WEGE DES DENKENS - I. Rationale Grundlagen der Physik
(I/A2) Rationale Theorien als Kriteriengeber
http://www.helmut-hille.de/diemetho.html


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Helmut Hille
Philosophische Sentenzen 2003
Die Macht des Unsichtbaren
15.08.2003

WEGE DES DENKENS - L. Literarisches
auf Datei (L8) Meine Kolumnen 2002/2003
http://www.helmut-hille.de/sokrates1.html#17

Zum Weiterlesen:
WEGE DES DENKENS - I. Rationale Grundlagen der Physik
(I/B3) Galeczki und Marquardt: "EPPUR SI MUOVE" - Zwischen Instrumentalismus und Realismus
http://www.helmut-hille.de/galeczki.html


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Helmut Hille
Philosophische Sentenzen 2003
Über das Selbstverständliche (I) - (III)
15.09.-15.11.2003

WEGE DES DENKENS - L. Literarisches
auf Datei (L8) Meine Kolumnen 2002/2003
http://www.helmut-hille.de/sokrates1.html#18

Zum Weiterlesen:
zu I: WEGE DES DENKENS - III. Die Hervorbringung des Menschlichen
(III/3) Das Verstehen des Verstehens
http://www.helmut-hille.de/verstehen.html

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