DPG-Tagung der Sektion Materie und Kosmos (SMuK) 2021 vom 30.08. - 03.09.2021 (virtuell)
Termine
Freitag den 3. September 2021
FV GR 13.4 11:45 - 12:00 Uhr
FV MP 19.2 14:25 - 14:50 Uhr  - mit mehr Zeit für Diskussion!


Abstract (wie registriert)

Beitragsanmeldung zur Konferenz SMuK 2021

Für ein einheitliches Weltbild der Physik -- Helmut Hille --
Heilbronn, Fritz-Haber-Straße 34

Es ist nur menschliche Sehgewohnheit, getrennt Gesehenes als definitiv
getrennt Existierendes zu halten, obgleich schon das System Sonne-
Erde-Mond das Gegenteil beweist. Keiner dieser Körper hätte ohne
den anderen seine Bahn und es gäbe auf der Erde keine Gezeiten. Ver-
schränkte Quanten haben gezeigt, dass ihr gemeinsamer Ursprung sie
sich als Eines verhalten lassen. Ebenso ist der Big Bang der gemeinsame
Ursprung aller Materie unseres Kosmos zu einer neuen immanenten
Einheit, die sich in Form der Gravitation zusammenhalten möchte,
während sie äußerlich gleichzeitig expandiert. Die Gravitation ist nur
ein weiterer Beleg über die Macht des Unsichtbaren, die es endlich zu
akzeptieren gilt. Heute sucht man als Ausweg das Unsichtbare in dunkler
Materie und Energie. Aber das Unsichtbare, um das es mir geht, ist
kein Teilchen. Es ist nur die Rückseite des Sichtbaren, die wir mit der
Gravitationskonstante erfassen. So ist die Gravitation eine Form der
Verschränkung aller betroffenen Materie (auch Strahlung ist Materie),
von mir hier Superverschränkung genannt. In der Verbindung mit drei
weiteren Prämissen ergibt sich ein Weltbild der Physik von großer
Einfachheit, Klarheit und Schönheit, das ein rationales ist, das auf klaren,
einsichtigen Prämissen beruht, die jedermann nachvollziehen kann.

Part:       GR 1
Type:     Vortrag;Talk
Topic:    Quantengravitation und Quantenkosmologie;
               Quantum gravity and quantum cosmology
Email:    Hille-Heilbronn@t-online.de

Part:       MP 6
Type:     Vortrag;Talk
Topic:    Gravity: Quantum and Classical
Email:    Hille-Heilbronn@t-online.de


Referat

Themenübersicht (eingeblendet)
Begrüßung
Über eine Sehgewohnheit
These 1 und 2 (neue Thesen)
Die Natur der Gravitation
These 3 und 4 und die Einheit der Physik
Ur-Sprung statt Urknall
Die Zusammenfassung
Das Dynamische Universum
Kosmologie ist mehr als Physik
Wenn noch Zeit ist, zur Abrundung:
Das ewig Existierende

Begrüßung
Sehr verehrte Anwesende,
diese Zusammenfassung meiner Kosmologie sollte 2020 der Abschluss meiner DPG-Vorträge seit 1996 sein. Ich freue mich, dies nun hier nachholen zu können. Es geht um meinen Vorschlag, wie durch die Einheit der Physik die letzte große Lücke in den Naturwissenschaften geschlossen werden kann. Das ist so, ganz gleich was ich dazu sage. Ich lege Ihnen hier eine axiomatische Letztbegründung meiner Kosmologie vor, wie sie zum Beispiel auf meinen Internetseiten auf www.helmut-hille-philosophie.de zu finden ist. Ein Axiom ist laut DUDEN ein Grundsatz, der keiner Begründung bedarf, weil er - wie ich ergänze - durch sich selbst verständlich ist, z.B. dass es in der in der unbelebten Natur keine Wirkung ohne Ursache gibt. Und so wie schon Newton die Rolle des Beobachters in seiner Dynamik berücksichtigte, indem er die subjektive Bewegungsgröße v mathematisch gleich eliminierte, denn nur die Geschwindigkeitsdifferenz ist Ausweis einer objektiv einwirkenden Kraft! so geht es auch hier nicht ohne die Berücksichtigung der Beobachterrolle. Aufklärung heute ist Aufklärung der Beobachterrolle! Ohne ihre Kenntnis und Berücksichtigung bleibt alles Wissen vorläufig.
      Es ist nur menschliche Sehgewohnheit getrennt Gesehenes für definitiv getrennt Existierendes zu halten, obgleich schon das System Sonne-Erde-Mond das Gegenteil beweist. Keiner dieser Körper hätte ohne den anderen seine Bahn und es gäbe auf der Erde keine Gezeiten. Verschränkte Quanten haben gezeigt, dass ihr gemeinsamer Ursprung sie sich als Eines verhalten lassen. Ebenso ist der Big Bang der gemeinsame Ursprung aller Materie unseres Kosmos zu einer neuen immanenten Einheit, die sich in Form der Gravitation zusammenhalten möchte, während sie äußerlich gleichzeitig expandiert. Während wir von der Expansion nichts merken, leben wir in der vom Urknall erzeugten, an Materie gebundenen gravitativen kosmischen Wolke, die uns am Boden hält. In meiner Sicht ergibt sich ein Weltbild der Physik von großer Einfachheit, Klarheit und Schönheit, das ein rationales ist, das auf einsichtigen Prämissen beruht, die jedermann nachvoll-ziehen kann und das die Kosmologie aus ihrer gegenwärtigen Raum-Zeit-Gefangenschaft befreit und einer glänzenden ganzheitlichen Quantenphysik neue Perspektiven eröffnet. Es geht hier nicht darum, gegen etwas zu sein, sondern für etwas, das aus sich heraus verständlich ist.

Meine Axiome/Prämissen bleiben dies, werden aber ab hier "Thesen" genannt.
These 1 und 2
Physikalisch beruht mein Weltbild auf 2 neuen Thesen und auf 2 bekannten. Die neuen sind 1. Die Unterscheidung von Universum und Kosmos - seit 1998 von mir vertreten. Unser Kosmos, aus einem gemeinsamen Ereignis - dem Big Bang - hervorgegangen, ist möglicherweise nur einer von vielen in einem Universum ohne Grenzen in Raum und Zeit. Das würde die Vergangenheit und die Zukunft des Kosmos erklären. 2. Die Gravitation ist ein Phänomen der Verschränkung aller betroffenen Materie durch den Big Bang. Dieser wurde ausgelöst durch Antimaterie, die beim Zusammenströmen großer Mengen von Materie bei kritischer Dichte entsteht, wodurch - bei völliger Auslöschung aller vorhergehenden Formatierungen - die verbleibende Energie innerlich eines wurde. In dem Bestreben, diese Einheit zu erhalten bzw. sie wieder herzustellen, sind ihre neuen Einheiten, die Elemente, ständig versucht, sich wieder zu vereinen. Schwarze Löcher, Sonnen, Planeten, Monde und überhaupt alle geballte Materie ist das Ergebnis dieses Strebens. Ihre zuverlässigen Bahnen in Galaxien, Kugelsternhaufen und Sonnensystemen sind dabei Zeugnisse des dortigen Gleichgewichts beider Urkräfte. Dieser von mir "Superverschränkung" genannte Zustand ist es, der die Welt im Innersten zusammenhält und die sie steuert. In dieser Sicht ist die Gravitation ein weiterer Beweis des Big Bang und Echo seiner Stärke, denn von nichts kommt nichts. So wie verschränkte Teilchen über beliebige Entfernungen momentan aufeinander reagieren, denn Verschränkung kennt weder Raum noch Zeit - das sind sowieso nur menschliche Kategorien, die ein einheitliches Ereignis in uns verständliche Aspekte zerlegen! - so ist die Gravitation von Anfang an am Ort ihres Wirkens, muss weder zuvor irgendetwas kunstvoll "krümmen" noch erst irgendwo hineilen, was ja dann Fernwirkungen wären. Die Dinge sind sich nicht fern - wir sehen sie nur so. Das ist die Lösung des Rätsels! Also auch hier geht es um die Rolle des Beobachters, nämlich um seine Seh- und Denkgewohnheit, die er sich bewusst machen muss. Befreien wir die Kosmologie aus diesem Korsett! Bereits Newton sah keine Notwendigkeit eines Zeitfaktors für die Gravitation, schon weil er zu absurden Konsequenzen führt, wie die These 4 zeigen wird.

Die Natur der Gravitation
Zur Unterscheidung von der Teilchenverschränkung habe ich die von mir hier gemeinte umfassendere Verschränkung provisorisch "Superverschränkung" genannt. Die erklärt also nicht die Teilchenverschränkung. Die sehe ich eher als Teil der Superverschränkung, wenn in ganz kleinen Dimensionen geforscht wird. Mein Vorschlag der Superverschränkung aller kosmischen Materie als die Natur der Gravitation ist eine Weiterführung der Quantenphysik. Dabei ist das Doppelspaltexperiment als eines der wichtigsten Experimente in der Geschichte der Physik letztlich nur durch die Verschränkung aller Materie durch den Big Bang zu verstehen, wie das inzwischen auch einige andere Autoren so sehen. Es gibt in dieser Sicht nicht nur kein Problem zwischen der Gravitation und den Teilchen, das die Physikergemeinde immer noch umtreibt - ganz im Gegenteil: erst die Quantenphysik macht uns die Gravitation und den Kosmos verständlich. Was kann man von einem physikalischen Weltbild heute mehr erwarten? Man muss nur den Mut haben, es ganz undogmatisch zu denken und auszusprechen.

These 3 und 4 und die Einheit der Physik
Außer den 2 bisher genannten neuen Gründen für ein einheitliches Weltbild der Physik, ist 3. noch die konsequente Beachtung des bekannten Energieerhaltungssatzes unabdingbar, damit Physik Wissenschaft bleibt, sowie Newtons Gravitationsverständnis als 4. These, wie wir Gravitation als Anziehungskraft erleben, deren Wirkung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt und schließlich abreißt - eine energetisch sinnvolle Annahme, die sich bestens bewährt hat. Zudem bleibt so in jedem Radius um einen Körper herum die Summe seiner Schwerkraft immer die gleiche, was keiner weiteren Begründung bedarf, denn Erhalt ist die Grundbefindlichkeit des Seins.
      Aus dem Energieerhaltungssatz ergibt sich, dass unser Kosmos eine Vergangenheit und eine Zukunft haben muss. Deshalb meine Unterscheidung von Kosmos und Universum. Sie ist also zwingend. Und Newtons Gravitationsgleichung zeigt, dass das Verhältnis der Gravitationsstärke eines Körpers konstant zu der Menge seiner Materie ist, was zu Recht Gravitationskonstante heißt, Die Gravitation kann also nicht "abgestrahlt" werden, wie man heute so leichtfüßig fabuliert, denn sonst gäbe es z.B. eines Tages einen Kosmos voller Gravitationsenergie ohne zugehörige gravitierende Körper - irre! - und was man trotz des hohen Alters unseres Kosmos auch noch nirgends beobachtet hat. Ich finde es vernünftig davon auszugehen, dass der Kosmos, ob nah oder fern, ob auf der Erde oder im Weltraum, durch seinen gemeinsamen Ur-Sprung überall von gleicher Natur ist, was man auch meine 5. These nennen könnte, welche die All-Gültigkeit meiner übrigen 4 Thesen sichert. Und ich halte es zudem mit Newton: hypotheses non fingo. Und sie braucht es auch nicht! Alles ist uns schon bestens bekannt - doch falscher Sprachgebrauch als Folge ungeordneter Gedanken steht dem Verständnis im Wege. Eine konsequente Kosmologie ist die letzte große Lücke der Wissenschaft, die hier durch die Einheit der Physik endlich geschlossen wird. Diese Einheit muss stets das oberste Ziel und Kriterium der Physik als Wissenschaft sein, am besten wie hier frei von willkürlichen Annahmen.
      Und noch etwas: Statt vom Urknall sollte man besser vom Ur-Sprung reden. Ein Knall setzt Luft voraus und Ohren, die hören. - Von Ur-Sprung bis Quantensprung, vom Größten bis zum Kleinsten: die Natur macht Sprünge. Sie sind ihr schöpferisches Prinzip! Während nach dem Ur-Sprung die Superverschränkung die Expansion des Kosmos bremste, nimmt mit seiner Ausdehnung ihre Wirkung im intergalaktischen Raum mehr und mehr ab, weshalb der Kosmos infolge des Weiterwirkens der kosmischen Fliehkraft (Energieerhalt) immer schneller expandiert, bis sich seine Teile in der Tiefe des Universums verlieren und evtl. neue Verbindungen eingehen. Letztlich entfällt der Rückhalte-Effekt ganz, da das Plancksche Wirkungsquantum der Verdünnung von Feldern Grenzen setzt. Auch in diesem Punkt verhilft uns die Quantenphysik zu einem besseren Verständnis der Welt.

(wie eingeblendet)
  Die Zusammenfassung
  These 1: Die Unterscheidung von Kosmos und Universum
  These 2: Die Gravitation als ein Verschränkungsphänomen
  These 3: Konsequente Beachtung des Energieerhaltungssatzes
  These 4: Die Gravitationskonstante ist weder variabel noch verlierbar,  
  Die Thesen 1 und 4 sind Konsequenzen der These 3
  These 2: Mein Vorschlag für ein vertieftes Verständnis von Gravitation   
                 (Form von Energieerhalt)
  Faust: "daß ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält",
  nämlich das Bestreben, die Einheit des Urknalls zu erhalten.
  Die Kosmen kommen und gehen, doch die Energie, das Universum bleibt.  
  Namensvorschlag: Das Dynamische Universum

Zyklus Kosmos
Dynamisches Universum Ur-Sprung Kosmos + Superverschränkung beschleunigte Expansion Dynamisches Universum

Zu allen Thesen muss nichts Neues entdeckt werden. Es genügt, die bekannten Phänomene richtig zu benennen. Auf diese Weise ergibt sich ein einheitliches Weltbild ganz von selbst. Und ich denke, widerlegt werden kann es auch nicht. Und: Kosmologie ist mehr als Physik, sie hat es mit Schöpfung und letztlich mit der Schöpferfrage zu tun. Ich hoffe, Ihnen dazu den Aufgang einer ganz wunderbaren neuen, einheitlichen Sicht von Physik und Kosmologie vermittelt zu haben. Seien Sie aufgeschlossen. Wenn es die Zeit zulässt, würde ich meine Kosmologie gern noch mit Gedanken zum Ewig Existierenden abrunden.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

Nachwort
Ich habe gestern (11. Sept. 2021) auf ARTE "Galileo Galilei - Urknall der modernen Physik" und anschließend "Johannes Kepler - Der Himmelsstürmer" angesehen. Die damaliege Situation unterscheidet sich kaum von der heutigen, nur das nicht mehr mit dem Scheiterhaufen gedroht werden kann, selbst wenn sich das einige sicher wünschen. Was damals die sokrosankte Glaubenslehre war, ist heute Einsteins Relativitätstheorie - Ergebnis eines autistischen Gehirns, das sich vor Zufällen ängstigt, weil es sich nicht in sein Gegenüber hineindenken kann. Da dürfte nichteinmal Gott einen freien Willen haben, alles müsse voraussehbar und berechenbar sein. "Gott würfelt nicht!" ist da das neue Glaubensbekenntnis. Selbst die mit dem Zufall arbeitenden Quantenphysiker treten respektvoll auf der Stelle, obwohl die Europäische Kommission für die Weiterentwicklung der Quantentheorie viel Geld ausgelobt hat, damit Europa von den Asiaten nicht gänzlich abgehängt wird. Mein Text ist ein Vorschlag, in welche Richtung die Quantenphysik weiterentwickelt werden könnte, nachdem selbst die DLR schon an der Satellitensteuerung per Quantenphysik arbeitet (s. meinen Tagungsbeitrag (12) von 2019 "Quantum Physics and Cosmology"), weil eben die Gesetze der Phsik im Weltall und auf der Erde die gleichen sind - eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Zudem habe ich mit meinem Vorschlag Kosmos und Universum zu unterscheiden und mit der Einsicht, dass Kosmologie mehr ist als Physik, das Weltbild bis an seine äußerste Grenze geführt, an der man sich endlich ehrlich machen sollte.

Vor dem Fachverband MP konnte ich noch meine Gedanken zum Ewig Existierenden vortragen:
Das Unbewusste ist ein rationales Organ, das verstehen will, weshalb es immer nach Gründen und Ursachen fragt in der Grundüberzeugung, dass von Nichts nichts kommt. Da die Welt nun mal da ist, muss es folglich ein ewig Existierendes und Schöpferisches geben, dass wir "Gott" nennen. "Gott" ist deshalb ein höchst rationaler Begriff, weshalb er so hartnäckig und für das Weltverständnis so unverzichtbar ist. Erst seine bei Christen gewohnte Verbindung mit einer menschenähnlichen Erscheinung hat ihn fragwürdig werden lassen. - Was ist nun das ewig Existierende? In einem der ältesten Texte der griechischen Philosophie heißt es bei Anaximander aus Milet (um 611 - 545 v.d.Z.): "Der Ursprung der seienden Dinge ist das Unbegrenzte. Denn aus diesem entstehe alles und zu diesem vergehe alles. Weshalb auch unbeschränkt viele Welten produziert werden und wieder zu jenem [Unbegrenzten] vergehen, aus dem sie entstehen." Hier ist von einem Universum ohne Grenzen in Raum und Zeit die Rede, das nicht erfahrbar ist, Anaximander nannte es daher das Apeiron, das sich jedoch in letzter Konsequenz logisch ergibt. - Und was ist nun das Schöpferische, das uns auf Schritt und Tritt in der Natur begegnet? Bedarf es da nicht doch wieder eines menschenähnlichen, wenn auch eines uns weit überlegeneren Wesens? Seit Darwins Evolutionslehre haben wir zumindest eine Ahnung, wie sich biologische Systeme durch Variation und Auslese entwickeln können, wenn auch noch niemand zeigen konnte, wie aus einer Art eine ganz andere wird, außer durch Symbiose z.B. von Algen und Pilzen wie bei den sehr erfolgreichen Flechten. - Prinzipiell wird das Schöpferische in der Natur wie bei den Flechten durch Emergenz bewirkt, das ist durch Einwirkung einer Energie (z.B. Wärme oder Druck, die selbst nicht in die neue Verbindung eingeht), die zufällige Verbindung unterschiedlicher Komponenten zu einer neuen dauerhaften Einheit, was ja schon bei den Atomen beginnt. Da das Neue nicht einfach aus den beteiligten Wirkpartnern abgeleitet werden kann, da ja etwas von ihnen Verschiedenes entsteht, wie das Kind von seinen Eltern verschieden ist, kommt hier der Intellekt an seine Grenzen. Wir können da nur staunen und respektieren. So sind wir zwar aufgeklärt, bleiben jedoch ehrfürchtig gegenüber den Wundern der Natur und der Unendlichkeit des Universums. Aber immerhin werden wir dadurch als Mensch zur Stimme des Seins, das beginnt, sich selbst zu begreifen. Und menschliches Dasein gewinnt einen über es selbst hinausweisenden universellen Sinn. - Tolerant sein: Aber natürlich ist niemand gehindert, Emergenz als Ausweis einer höheren Weisheit zu verstehen, wenn ihm eine solche Annahme für sein Dasein sinnvoll erscheint.


Bitte beachten Sie auch meine vorhergehenden DPG-Tagungsbeiträge!

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