Meine Kolumne "Philosophische Sentenz des Monats" auf der kommerziellen Website "Geschenke aus den Museen der Welt".
Philosophische Sentenzen von 2022


Helmut Hille
Physik und Sehgewohnheiten
15.01.2022
Zur Frühjahrstagung der Sektion Materie und Kosmos der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), deren Mitglied ich bin, habe ich 3 Kurzfassungen (Abstracts) zum Thema "zur Rolle des Beobachters" eingereicht. Die erste trägt den Titel "Physik und Sehgewohnheiten". Aus den Sehgewohnheiten ergeben sich alltägliche Sprachgewohnheiten, die jedoch in der Wissenschat irreführend sein können, weshalb auf sie aufmerksam gemacht werden muss. Hier also mein erster Titel, den ich bei 2 Fachverbänden eingereicht habe:

Es ist eine Sehgewohnheit, getrennt Gesehenes als für getrennt Existierendes zu halten, Das kann für das Überleben wichtig sein, können wir doch dadurch Einzelnes besser fokussieren. Aber was ist z.B. mit Erde, Sonne und Mond? Reagieren sie nicht als ein Ganzes? Das Wasser der Meere türmt sich in Richtung Mond. Und wenn Mond und Sonne in einer Linie stehen gibt es die gefürchtete Springflut. Und so ist es doch mit allen kosmischen Objekte, die ewig umeinander herumtanzen und um ihre Zentren kreisen. Keines täte es von sich aus. Einstein sagte: "Es gibt keine Fernwirkungen" Richtig! Die Dinge sind sich nicht fern, wir sehen sie nur so! Alles wurde beim Urknall miteinander verschränkt und reagiert dadurch von Anfang an als ein Ganzes. Wir nennen die Kraft die dies bewirkt Schwerkraft oder Gravitation, deren Reichweite allerdings durch Verdünnung im Raum jeweils begrenzt ist, weshalb der Kosmos immer schneller expandiert. Das Problem der Fernwirkungen erledigt sich so ohne jede Hypothese, allein durch Beachtung unserer Sehgewohnheit. Ebenso ist es mit dem Problem der Bewegung bei Unbelebten, was näher ausgeführt wird.

Wegen der Pandemie wird die ursprünglich für Heidelberg an der dortigen Universität geplante Tagung auch diesmal wieder virtuell, also im Internet stattfinden. Einzelheiten dazu sind bisher nicht bekannt. Ich plane, den Langtext erst nach dem Vortrag auf ZEIT UND SEIN zu veröffentlichen, um das Interesse wach zu halten.

WEGE DES DENKENS - www.helmut-hille.de
WAYS OF THINKING - www.helmut-hille.de/prolog-e.html
ZEIT UND SEIN - www.helmut-hille-philosophie.de

http://www.helmut-hille-philosophie.de



Helmut Hille
Die Natur der Allgemeinbegriffe
15.02.2022
In der Natur existiert nur Einzelnes. Indem das Gehirn bei vielem Einzelnen gemeinsame Merkmale erkennt und benennen kann, kommt es zu Allgemeinbegriffen wie Steine, Fahrzeuge, Tiere, Menschen usw. usf. Allgemeinbegriffe sind eben ökonomischer als z.B. die Aufzählung mehrere verschiedener Tiere als Beispiel für die Gattung der Tiere. Das ist die wahre Denkökonomie, die rein der schnellen Verständigung unter Menschen dient. Und mehr gibt es dazu auch nicht zu wissen und zu sagen. Um der heute unter Physikern weit verbreitete Meinung entgegen zu treten, dass Raum und Zeit reale Dinge wären, die man biegen, dehnen, stauchen und messen könnte (Begriffsrealismus), habe ich mich mal ganz grundsätzlich mit der Frage der Natur der Allgemeinbegriffe auseinandergesetzt. Hier die Einleitung meines geplanten Vortrags zur bevorstehenden Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) 2022:

Der Sprecher des DIN-Ausschusses für Einheiten und Formelgrößen (AEF), ein Mathematikprofessor aus Kiel, Lehrstuhl für Logik, schrieb mir 1996 zur Situation im AEF wörtlich: "dass die Meinungen über den Größenbegriff, was ich sehr bedauere, weit auseinander gehen. Das ist der Grund, warum man (noch?) nicht von "der" Meinung des AEF sprechen kann." Es geht dabei um die Frage nach der Natur von Messgrößen. Sind sie etwas, was auch irgendwo real existiert (Begriffsrealismus) oder sind sie Erzeugnisse des menschlichen Geistes zur Beherrschung der Natur? (Nominalismus) Seit dem 11. Jahrhundert haben im Mittelalter Philosophen und Theologen heftig darüber gestritten, ob Allgemeinbegriffe auch real oder nur rein geistig existieren, der sog. Universalienstreit. Bekannt ist Ihnen sicher der Nominalist Wilhelm von Ockham (1288 - 1347)* mit Ockhams Rasiermesser, überflüssige Erklärungen zu unterlassen, um was es hier ebenso geht. M.E. genügt es zu wissen, dass Messgrößen geistige Aspekte sind, die wir an die Dinge herantragen, um sie uns geistig und real verfügbar zu machen. Daher kann man z.B. eine Distanz messen, ohne dass es eine Sache Distanz gibt. Aber natürlich gibt es auch keine Sache "Länge" " Volumen" oder "Zeit" usw. usf. - aber es gibt sie eben als Aspekte, mit denen wir geistig umgehen können. Um das geht es und das zu wissen genügt. *bekannt auch durch den Film "Der Name der Rose"

Neben meiner Mitgliedschaft bei den Didaktikern der Physik, (den Lehrern) bin ich seit der Gründung im Jahr 2004 ferner auch noch Mitglied des AKPhil = Arbeitskreis Philosophie der Physik jetzt AGPhil Arbeitsgruppe Philosophie der Physik, weil man erkannt hat, dass ohne gründliches philosophisches Nachdenken über die Grundlagen der physikalischen Wissenschaft ein Fortschritt in der Theorie nur schwer möglich ist. So haben insbesondere Gründer der Quantenphysik, wie Niels Bohr und Erwin Schrödinger, die Notwendigkeit philosophischen Denkens erkannt und sich darin versucht. Ich bin überzeugt, dass erst mit Hilfe der noch jungen Neurophilosophie - das ist die Verbindung von Ergebnissen der Hirnforschung mit philosophischen Fragen - die dazu notwendige Tiefe des Nachdenkens ermöglicht wird, von der es auch bei den Sentenzen zahlreiche Beispiele gibt.

Zum Weiterlesen:
WEGE DES DENKENS
linkes Menü, 3. Block
Alle deutschen Texttitel und Spezialverzeichnisse
Verzeichnis der Texte zur Neurophilosophie

https://www.helmut-hille.de/texttitel.html#XII



Helmut Hille
Zum Vortrag "Die Erfindung der Zeit"  - die 200. Sentenz!
15.03.2022
"Die Erfindung der Zeit" hatte ich ursprünglich als Sentenz für museumsart geschrieben, wo sie im Dezember 2021 veröffentlicht wurde. Im Zuge meiner Anmeldungen zur nächsten Tagung der DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft) im März 2022 habe ich bei der Arbeitsgruppe Philosophie der Physik (AGPhil), der ich angehöre, auch einen extra geschriebenen Text zum Thema vorgeschlagen. Über meine beiden anderen Vorschläge haben die zwei hier vorausgehenden Sentenzen bereits berichtet. Anschließend nun die eingereichte Kurzfassung zur Erfindung der Zeit:

Die Zeit ist nicht nur Physikern und Philosophen ein Rätsel, das sie in immer neuen Anläufen zu entschlüsseln versuchen. Richtig ist, sie als Dimension zu bezeichnen, nämlich die des (zeitlichen) Nacheinanders, neben den 3 räumlichen Dimensionen des Neben-, Über- und Hintereinanders. Das räumliche Erleben geschieht dadurch, dass das Gehirn die 2-dimensionalen Bilder der Wahrnehmung - es gibt keine anderen! - so überlagert, dass ein räumlicher Eindruck entsteht. Gleiches geschieht mit den gerichteten Schallwahrnehmungen der beiden Ohren beim Stereohören. So wie ferner das Gehirn das Farbensehen zur besseren Unterscheidung von Objekten und ihrer Teile erfunden hat, wo in der Natur gar keine Farben sind, so hat es auch das Zeiterleben erfunden, obwohl alle Dinge nur in der Gegenwart existieren, die zeitlos ist. Jeder Moment ist so gegenwärtig wie jeder andere, Die Rolle des Beobachters in allen Wahrnehmungen kann also gar nicht überschätzt werden. Trotzdem wird sie so wenig verstanden, weil das Gehirn das so will. Es möchte ungestört arbeiten können, weshalb es sich bedeckt hält. Es kann hier aber mit Hilfe der Neurophilosophie* gezeigt werden, wie es zum Zeiterleben kommt, das für unser Menschsein unverzichtbar ist.
*Verbindung von Ergebnissen der Hirnforschung mit philosophischen Fragen

Der etwas ausführlichere Zeit-Text gegenüber den beiden anderen Texten zur Rolle des Beobachters (hier auch mehr Vortragszeit) ist gewissermaßen 2022 der Abschluss dieser Trilogie und wahrscheinlich auch der Abschluss meiner Vorträge vor der DPG. Ob er als 200. Beitrag auch der Abschluss meiner Sentenzenreihe bei museumsart wird, bleibt abzuwarten. Als Abschluss wünsche ich mir dort die Wiederholung der nachdenklichen Sentenz vom Mai 2014 wo ich mich frage: "Alles in Ordnung?"

Auf alle Fälle danke ich der Herausgeberin Ingrid Sandfort-Blanken schon jetzt für ihre Mühe, Sorgfalt und Geduld mit der Veröffentlichung meiner Texte seit 2003 und deren Archivierung auf ihrem Rechner, die durch die Verbindung von Kunst und Philosophie wahrscheinlich ein seltenes bis vielleicht einmaliges Zeugnis menschlichen Schaffens sind. Den mir unbekannten Lesern danke ich für ihr Interesse. - Als Tipp zum Weiterlesen habe ich hier den 2022 bei der DPG nicht zum Vortrag kommenden Text "Die Natur der Allgemeinbegriffe" vorgeschlagen, der auf ZEIT UND SEIN bereits erschienen ist. Die beiden anderen Texte der Trilogie werde ich nach den Vorträgen Ende März 2022 dort unter …/heidelberg_a.html bzw. …/heidelberg_c.html ins Netz stellen. Einen Überblick über die für 2022 eingereichten 3 Abstracts (Kurztexte) zur Rolle des Beobachters gibt der Tagungsbeitrag (15) gleichen Titels. Sie können sicher sein: Ich theoretisiere nicht über Neurophilosophie - ich wende sie an. So haben Sie Gelegenheit bei mir mitzudenken.

Zum Weiterlesen:
ZEIT UND SEIN
Erhellungen von Helmut Hille
Tagungsbeitrag (15b)
Die Natur der Allgemeinbegriffe (Vortrag)

http://www.helmut-hille-philosophie.de/heidelberg_b.html



Helmut Hille
Die Weisheit des Schamanen
23.05.2022

Helmut Pfingsten 2017 in Neu-Ulm beim Vortrag von (L12) - Foto Wilko v. Hagen (Ausschnitt)

Der Schamane eines Indianerstammes hatte den Glauben an seine hellseherischen Fähigkeiten schon früh verloren. Als er eines Tages von den Stammesangehörigen gefragt wurde, wie der nächste Winter wird, sagte er daher vorsichtshalber, um sie nicht zu enttäuschen und nicht zu gefährden: "Das wird ein sehr langer und harter Winter." Aufgeschreckt rannten die Indianer daraufhin los und fingen an, Holz zu sammeln. Eine Woche später packte den Schamanen das schlechte Gewissen, und er ging zum Wetteramt der nächsten Stadt, um sich Gewissheit zu verschaffen. Auf seine Frage, wie der kommende Winter wird, sagten ihm die Fachleute dort: "Das wird ein sehr langer und harter Winter." Der Schamane erleichtert: "Gut, und woher wissen Sie das?" - "Wie wir bemerkt haben, sammeln die Indianer jetzt schon fleißig Holz."

Und es wurde tatsächlich ein ungewöhnlich langer und harter Winter. In Unkenntnis des wahren Sachverhalts sahen sich die Wissenschaftler des Wetteramts in ihrer prognostischen Methode "glänzend bestätigt" und sonnen sich seither in ihrem damaligen Erfolg. Und der Schamane galt bei seinem Leuten, und bald auch darüber hinaus, als genial und weise. Dabei hatten beide nur Glück gehabt! Mit weiterhin Glück und Schläue erfüllte der Medizinmann noch viele Jahre seine ihm zugedachte Rolle nach seinen Möglichkeiten. So sagte er diplomatisch, z.B. wenn jemand ihn fragte, ob sich die Sonne um die Erde oder die Erde um die Sonne "bewegt", weil er es entweder selber nicht wusste oder weil er immer niemand enttäuschen wollte, denn es ist ja stets leichter Irrtümer zu bedienen, als sie aufzuklären: "Das ist relativ", denn das war seine orakelhafte Lieblingsvokabel. Und indem er mit schwammigen Begriffen, wie "relativ", "äquivalent" oder "entsprechend" entweder Gegensätzliches gelten ließ oder umgekehrt Ungleiches für irgendwie gleich "erklärte" , konnte die Forschung ergeben, was sie wollte: der Schamane hatte scheinbar immer irgendwo recht. "Raffiniert ist der Herrgott", sagte er. Doch er war es auch. So lernte er, dass zumindest bei ihm die Popularität die Summe der Missverständnisse ist.

Als es mit ihm zu Ende ging, schrieb er zur Erleichterung seines Gewissens einem Freund: "Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin ..." Das zeigt, dass er wirklich ein Weiser geworden war, denn alle Weisheit beginnt mit der Einsicht in das eigene Nichtwissen. Sie lässt den Menschen sensibel werden, sowohl gegenüber dem Gesprochenen, als auch gegenüber dem, was sich allen Worten entzieht - und er fängt an zu verstehen.

nur hier:
T-shirt: "I want to know God's thoughts ... the rest are details"  Einstein, Zitat: Einstein 1949 an Solovine
mein Vortrag am Bunten Abend einer internationalen Tagung in Ulm/Neu-Ulm, auf der ich 2 Workshops leitete (s. Weiterlesen-Link)
Ulm - Einsteins Geburtsort, der mit ihm mächtig Kult betreibt

Zum Weiterlesen:
ZEIT UND SEIN
Erhellungen von Helmut Hille
Tagungsbeitrag (9)
Zeit und Sein - warum Menschen glauben und nach Sinn suchen

http://www.helmut-hille-philosophie.de/anhang9.html



Helmut Hille
Alles in Ordnung?
Wiederholung vom Mai 2014 - vorerst nur hier /ggf. als Abschluss der Sentenzenreihe
Es heißt zu Recht: "Ordnung ist das halbe Leben." Denn Ordnung schafft Wissen und Übersicht. Ich habe einen Hang zur Ordnung: z.B. gehe ich an einem Supermarktregal vorbei und sehe etwas falsch abgelegt, wahrscheinlich von einem anderen Kunden, lege ich es an die richtige Stelle, wenn sie in der Nähe ist. Auch in meiner Küche räume ich zuerst auf, bevor ich dort etwas Neues beginne. Das muss man nicht immer positiv sehen, denn andere finden sich auch im Chaos gut zurecht. Aber so bin ich nun mal und muss damit leben.

Positiv und fast zwangsläufig war die Entwicklung eines Organisationsgeräts, "Plangalerie" genannt, das auf 8 Ebenen Pläne, Zeichnungen und Listen zum schnellen Zugriff bereithält, das bei namhaften Firmen zum Einsatz kam. (s. WEGE DES DENKENS Datei L19) Auch gedanklich strebte ich immer nach Ordnung und schrieb Übersichten. So gewann ich Klarheit und konnte Defizite erkennen. Wo diese erkannt sind, versucht das Unbewusste sie zu klären, auch wenn es dazu Stunden, Tage oder Monate braucht. Es ist nichts vergessen, bis es geklärt ist. So arbeitet das Gehirn als rationales Organ. Und wie ich von meiner Ordnung profitiere, so würde auch die Gemeinschaft vom Ordnungssinn profitieren. Kung-fu-tse, der Weise aus China lehrte: "Soll die Gemeinschaft sich ordnen und der Einzelne seine Bestimmung erfüllen, dann müssen zuerst die Begriffe in Ordnung gebracht werden, denn die Unordnung ist zuerst im Denken."

Political Correctness bewirkt dort das Gegenteil von Ordnung, wo die angeblich so menschenfreundliche Haltung dazu benutzt wird, Widersprüche und Probleme nicht beim Namen zu nennen. Aber alles was unterdrückt wird, rächt sich eines Tages, weil das Unbewusste nichts vergisst, auch nicht das des Volkes. Es gilt mit dem Unbewussten zu arbeiten, denn das sind wir selbst. Das Bewusstsein ist nur das Korrektivorgan des Unbewussten, um seine Entscheidungen überprüfen zu können. In der Regel kennen wir nämlich die Kriterien dieser Entscheidungen nicht, weshalb sie ggf. hinterfragt werden müssen. Nur so bleiben wir Herr im eigenen Haus. Weder überlassen wir uns dann den Intuitionen des Unbewussten, noch ignorieren wir sie. Und wenn wir Fragliches erkennen, fängt das Unbewusste an, den Sachverhalt zu klären. Wenn wir offen im Dialog mit ihm bleiben, wächst unser Weltbild und gewinnt mehr und mehr an Klarheit. Hegel sagte: "Der Weg des Geistes ist der Umweg." Nämlich über das Argument, das erarbeitet werden muss. Und wenn sich schließlich Argument widerspruchslos an Argument reiht, haben wir ein System, auf das wir uns verlassen können.

Nachdem ich nun zwei überwiegend philosophische Webseiten ins Netz gestellt und über einhundert philosophische Sentenzen geschrieben habe, frage ich mich, ob nun wirklich alles in Ordnung und gut geordnet ist, was ich da niedergeschrieben habe? Ist es das? Und habe ich auch sonst mein Leben genügend geordnet? Da kann es ja schon Diskrepanzen geben, so wie man von berühmten Leuten aus Erfahrung sagt, "wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten." Aber kaum ein Mensch ist ohne Licht, das ihn leitet, weshalb wir niemand verachten dürfen. Manches in meinem Leben hätte ich sicher besser machen können, manch lieber Mensch hätte sicher mehr Achtung und Hinwendung verdient. Aber das zu korrigieren ist jetzt im Alter zumeist nicht mehr möglich. So kann ich vor allem nur noch weiter an der Ordnung mein er Gedanken und Webseiten arbeiten, so dass ich mehr und mehr das Gefühl habe "alles in Ordnung".

Zum Weiterlesen:
WEGE DES DENKENS
II. Das Verhältnis von Denken und Sein
Texte zur Philosophie und Hirnforschung:
(II/13) Das Bewußtsein des Seins. Letzte Gedanken
           mit: Mein Vermächtnis

https://www.helmut-hille.de/ego.html


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